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Deutschlandfunk Kultur

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Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

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Aus den Feuilletons

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06.20 Uhr
Wort zum Tage

Martin Korden, Köln Katholische Kirche

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07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

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07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
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08.50 Uhr
Buchkritik

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09.05 Uhr
Im Gespräch

Sinologe und Auswanderer Jürgen Braunbach im Gespräch mit Marco Schreyl

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Lesart

Das Literaturmagazin

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Das Musikmagazin am Vormittag

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Musiktipps

11.45 Uhr
Rubrik: Folk

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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13.05 Uhr
Länderreport

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Kompressor

Das Popkulturmagazin

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Kulturnachrichten

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Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
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16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.30 Uhr
Weltzeit

Moderation: Andre Zantow Die Weltverbesserinnen Aus dem Todestrakt zur Lebensretterin Von Thomas Kruchem Am 1. Oktober verleiht die Right-Livelihood-Award-Stiftung wieder die "Alternativen Nobelpreise" an Menschen, die praktische und beispielhafte Antworten liefern für die Gestaltung einer besseren Welt. Wir haben selbst Ausschau gehalten nach Weltverbesserinnen, die mal Erfolge feiern und mal scheitern. So landete Susan Kigula aus Uganda erst im Gefängnis mit der Aussicht auf die Todesstrafe, lernte dort Lesen und Schreiben, studierte Jura, machte 2018 ihren Abschluss und setzt sich nun für die Rechte von Gefangenen ein und gilt als bedeutende Gefängnis-Reformerin. Ganz andere Verbesserungen streben Margarita Monforte und Leslie Field an.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Drittgrößte Stadt der Welt Wie aus Berlin 1920 Groß-Berlin wurde Von Adolf Stock (Wdh. v. 29.04.2020) Am 27. April 1920 beschließt der Berliner Magistrat die Gründung von Groß-Berlin, zwei Tage, nachdem die Preußische Landesversammlung mit knapper Mehrheit dafür grünes Licht gegeben hatte. Am 1. Oktober tritt das Gesetz in Kraft. Die dicht besiedelte, aber räumlich kleine deutsche Hauptstadt vergrößerte sich von 66 auf 878 Quadratkilometer. Nach Los Angeles wurde Berlin flächenmäßig zur zweitgrößten Stadt der Welt. Mehr Einwohner hatten damals nur London und New York. Zuvor waren bereits Initiativen zur Stadterweiterung gescheitert, doch zu Beginn der Weimarer Republik gab es politisch einen kurzen Moment, der Groß-Berlin ermöglicht hat. Es war ein Krimi mit Happy End. Eine neue Stadt-, Verkehrs- und Grünplanung wurde möglich. Und, was 1920 niemand ahnen konnte: Als Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost und West geteilt wurde, war die Stadt groß genug für das Überleben von West-Berlin. Schwierig ist allerdings bis heute die Frage nach dem Verhältnis zwischen der Stadt und ihren Teilen, den einzelnen Bezirken.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

30 Jahre Deutsche Einheit Live aus dem Konzerthaus Berlin Dietrich Zöllner "Poco Insanimus" Ney Rosauro Konzert für Marimbafon und Streichorchester Dmitrij Schostakowitsch Kammersinfonie op. 110a Ludwig van Beethoven "Lento assai, cantante e tranquillo" aus dem Streichquartett F-Dur op.135 Alexej Gerassimez, Percussion Deutsche Streicherphilharmonie Leitung: Wolfgang Hentrich

21.30 Uhr
Alte Musik

Bernini, Borromini, Barberini & Co Girolamo Frescobaldi und seine Freunde Von Martin Hoffmann Girolamo Frescobaldi (1583-1643) hat als Organist der Cappella Giulia einen maßgeblichen Anteil an der atemberaubenden Barockisierung Roms unter dem Pontifikat von Urban VIII. Kann man also, um die sinnlichen Dimensionen in Frescobaldis Toccaten zu fassen, ästhetische Parallelen zu den architektonischen Konzepten Berninis und Borrominis ziehen? Kann man Frescobaldis Toccaten als Architekturen mit konvexen und konkaven Elementen beschreiben? Zweifellos ist es verlockend, den Kongruenzen zwischen Borrominis Fassaden, Berninis Raumkonzepten und Frescobaldis Toccaten nachzuspüren. Denn diese römisch-barocken Artefakte sind in ihren verschiedenen Ausformungen immer Teil einer im Geiste der Gegenreformation multimedial inszenierten Überwältigungsstrategie. In diesem Sinne ist die Musik Frescobaldis überbordend, exzentrisch und barock, weil sie mit ihren "affetti" individuelle Gemütserregungen hervorruft und dadurch die musikalische Welt am Beginn des 17. Jahrhunderts in Ekstase versetzt.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Hörspiel

Tote Winkel Von Hermann Bohlen Regie und Ton: der Autor Mit: Annemarie Cordes, Hermann Bohlen, Kriminalkommissar Hegenbarth, Thomas Bensler, Hamze Bytyci, Peter Galle, Andrea Gerk, Rita Grundmann, Erhard Grundmann, Max Hoppe, Hartmut Hoppe, Sophia Littkopf, Judith Lorentz, Theo Lorentz, Hanni Lux, Arne Meissner, Matthias Pätsch, Oliver Posener, Andreas Schwiede, Veli Veli, Dominik Wollenweber Musik: Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden, Berlin Posaune und Klavier: Moritz von Woellwarth, Hermann Bohlen Produktion: WDR 2019 Länge: 51'20 Ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto - auf der Straße reißt die dünne Schicht der Zivilisation. Auf dem Weg von A nach B geschieht mehr mit uns als nur ein Ortswechsel. Aus dem toten Winkel bricht der blanke Hass hervor. Während Polizisten auf dem Behindertenparkplatz ihren Döner verputzen, begehen kultivierte Menschen Ordnungswidrigkeiten im Minutentakt. Sie verwandeln sich in spuckende, hasserfüllte Personen, denen das Schimpfwort nicht roh und verletzend genug sein kann. Das Machtgefälle zwischen den Verkehrsteilnehmern fördert Emotionen zutage, die wir sonst nie so unverhohlen zeigen: Wut, Lebensangst und Verachtung. Wo es kracht, kommt es nicht nur zu Lackschäden an der Karosserie, der dünne Firnis unserer Zivilisation wird brüchig. Gibt es einen Ausweg aus dem tobenden Gegeneinander hin zu mehr rücksichtsvollem Miteinander? Bevor die Frage mit einem entschiedenen Nein beantwortet werden kann, gehen Autos massenhaft in Flammen auf - die Fiktion sprüht Funken. Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, Hörspielautor und -produzent. 1997 erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste für "Prozedur 7.7.0" (SFB 1996), außerdem mehrfach die Auszeichnung der Darmstädter Akademie der darstellenden Künste "Hörspiel des Monats", 2012 den Deutschen Hörspielpreis der ARD für "Alfred C. - Aus dem Leben eines Getreidehändlers" (DKultur/HR 2012). 2009 wurde er zum Mitglied der Akademie der Künste ernannt. Für Deutschlandfunk Kultur realisierte er auch "Wurfsendungen" und zuletzt das Hörspiel: "Schweine-Heinz" (Dlf Kultur 2017). Tote Winkel

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

00.00 Uhr
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00.05 Uhr
Neue Musik

Vom Reichtum erbärmlicher Klänge Der Klangpoet Matthias Kaul (1949-2020) Von Carolin Naujocks Matthias Kaul bezeichnete sich selbst gern als einen Hörsüchtigen. Wie kein anderer kultivierte der Ohrenmensch sein Sensorium für den Klang der Dinge.

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Tonart

Rock Moderation: Andreas Müller

02.00 Uhr
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