Features im Radio

Features

Montag 08:00 Uhr Bermuda.funk

Funkfeuer Mannheim

07/2022 Freies Feature: Container Freies Feature: Container www.freie-radios.net/116227 AutorInnen: John Kontakt: 10minuten(at)radio-frei.de Radio: Radio F.R.E.I., Erfurt im www Produktionsdatum: 21.06.2022 Eine Sendung mit Beiträgen der Audioplattformen cba.fro.at und freie-radios.net (cba / frn) Müll, Fracht, Unterkunft, Radio, Schlingensief - das Thema "Container" kann aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Das Freie...

Montag 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Die Nabatäer Die Herren der Weihrauchstraße Naga Die Neuentdeckung der Antike im Sudan Das Kalenderblatt 1.8.1844 Zoologischer Garten in Berlin eröffnet Von Anja Mösing . Die Nabatäer - die Herren der Weihrauchstraße Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Irene Schuck Im 19. Jahrhundert als Europäer im Nahen Osten zu reisen war ein Abenteuer. Vor allem, wenn der Reisende nicht nur zum Spaß unterwegs war, sondern auf Entdeckungstour. Der Schweizer Jean Louis Burckhardt war so ein Abenteurer, der einem Gerücht folgte, wonach in der Steinwüste des heutigen Jordaniens die ehemalige Handelsmetropole eines verschwundenen Volkes schlummert: Petra! 1812 machte sich Burckhardt - verkleidet als Araber auf den Weg. Er wollte Petra als erster Europäer seit den Zeiten der Kreuzfahrer wiederentdecken. Das Versteckspiel glückte. Aber erst hundert Jahre später begannen Archäologen mit den Ausgrabungen. Zutage kam eine faszinierende "in den Fels gehauene" Stadt. Heute ist Petra eine der meist besuchten antiken Stätten in der arabischen Welt. Über die Erbauer und ersten Bewohner von Petra ist aber nicht allzu viel bekannt. Die Nabatäer waren ein erfolgreiches Handelsvolk, das die Weihrauchstraße beherrschte und wie Jesus aramäisch sprach. Auch deutsche Archäologen sind noch immer auf der Suche nach weiteren Erkenntnissen. Erstsendung: 23. Mai 2016 Naga - die Neuentdeckung der Antike im Sudan Autor: Klaus Uhrig / Regie: Martin Trauner Die antike Zivilisation endet nicht bei den Ägyptern. Viel weiter südlich, im Sudan legen Forscher die Tempelstadt Naga frei. Tempel und Paläste zeugen von einer einzigartigen schwarzafrikanischen Hochkultur. Naga war der Außenposten des Reiches von Meroe, einer Zivilisation, die von den Ägyptern, Römern und Griechen beeinflusst und doch völlig eigenständig war. Heute ist diese meroitische Kultur weitgehend vergessen. Doch das könnte sich jetzt ändern. Die meroitische Tempelstadt Naga ist ein Glücksfall für die Forschung: Naga ist so gut erhalten, wie keine andere antike Stadt. Konserviert im Sand der Wüste, ähnlich wie Pompeji unter den Lavamassen. Niemand weiß, warum die Bewohner ihre Stadt scheinbar innerhalb kurzer Zeit verließen - und nie wiederkamen. Das gigantische Ausgrabungsgebiet ist bisher nicht einmal zu 4% erschlossen. Die Forscher gehen davon aus, dass die verborgenen Geheimnisse die Wissenschaft noch Jahrzehnte beschäftigen werden. Erstsendung: 15. Februar 2016 Moderation: Florian Kummert Redaktion: Matthias Eggert

Montag 10:04 Uhr WDR5

Neugier genügt

Mit Thomas Koch Feature: Räuber Hotzenplotz; Redezeit: Stefan Ulrich, ehem. Rom-Korri; Gedicht: Sommer von Georg Trakl zur vollen Stunde WDR aktuell

Montag 15:05 Uhr SWR2

SWR2 Leben

Musik als Helfer in der Not - Hören und machen als Selbsttherapie Von Jakob Bauer Umgeben von Suchtproblemen und Depressionen wächst die Musikerin Nandi Rose Plunkett alias Half Waif in ihrer Familie auf. Immer wieder wählt sie die Musik als Rückzugsort, um in schwierigen Zeiten Halt zu finden. Auch auf ihrem neuen Album verarbeitet sie etwa die schlimmen Folgen der Alzheimer Erkrankung ihrer Tante. Kann Musik uns bei Schicksalsschlägen helfen? Worin liegt der Unterschied zwischen dem Musikmachen und Musikhören? Und wo sind die Grenzen der Selbsttherapie mit Musik? (Musikfeature aus der Reihe Das Thema Pop, SWR 2022)

Montag 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Bäuerinnen Emanzipationsgeschichte auf dem Hof Das Dorf Die Geschichte des Landlebens in Deutschland Das Kalenderblatt 1.8.1844 Zoologischer Garten in Berlin eröffnet Von Anja Mösing . Beruf Bäuerin - 100 Jahre Frauen Geschichte Autor: Julia Zantl / Regie: Kirsten Böttcher Nie zuvor hatte eine Bäuerin ihr Leben so aufgeschrieben wie die 1919 geborene Anna Wimschneider: schonungslos, authentisch, berührend. Ihre Autobiografie "Herbstmilch" war einer der größten Erfolge der deutschen Geschichte des Buchhandels. Drei Jahre lang hielt es sich in den Bestsellerlisten. Anna Wimschneider beschreibt darin ihr Leben von der Kindheit bis ins hohe Alter und endet mit den Worten: "Wenn ich noch einmal zur Welt käme, eine Bäuerin würde ich nicht mehr werden." Wo die junge Anna Wimschneider keine Wahl bezüglich ihrer Lebensgestaltung geschweige denn ihre Berufswahl hatte, entscheidet sich heute die jüngste Generation von Bäuerinnen bewusst für ihren Beruf. Landfrauen sind heute Landwirtinnen, Hofmanagerinnen und haben meist noch einen weiteren Job. Mittlerweile haben ca. 60% der Bäuerinnen ein zweites berufliches Standbein, das sie gewinnbringend in den Betrieb einbringen. Wie hat sich diese Emanzipation in den letzten 100 Jahren vollzogen? Mit welchen Hindernissen und Vorurteilen hatten die Landfrauen zu kämpfen? Und was wünschen sie sich für die Zukunft? Das Dorf - die Geschichte des Landlebens in Deutschland Autor: Martin Trauner / Regie: Martin Trauner Um zu retten, was nicht zu retten schien, ließen vor nicht all zu langer Zeit die Bürgermeister Blumenkübel und Pflanzgondeln ankarren, restaurierten die bröckligsten Fassaden. Und dann nahm die Gemeinde beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" teil. Doch der Fortschritt ließ sich auch durch die grünen Barrikaden nicht aufhalten. Aus den jahrhunderte lang von Landwirtschaft geprägten Weilern sind meist reine Schlaf- oder Touristendörfer geworden: Die Landbewohner fahren zum Arbeiten in die Stadt, die Städter flüchten nach einer harten Arbeitswoche aufs Land. In den letzten Jahrzehnten erfährt das Dorf eine Wandlung wie nie zuvor. Und darum heißt der Wettbewerb heute nicht mehr: "Unser Dorf soll schöner werden", sondern: "Unser Dorf hat Zukunft". Erstsendung 12. Januar 2015 Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Matthias Eggert

Montag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Globalisierung im Rückwärtsgang Warum Industrieunternehmen nach Deutschland zurückkehren Von Matthias Becker In der Corona-Krise, als unverzichtbares medizinische Material wie Desinfektionsmittel und Schutzkleidung knapp wurde, war es nicht mehr zu übersehen: Auf den Weltmarkt ist kein Verlass mehr. Die grenzüberschreitenden Lieferketten sind so weit gespannt und eng getaktet, dass sie bei zusätzlichen Belastungen schnell reißen und ganze Volkswirtschaften in Schwierigkeiten bringen. Immer neue Engpässe machen auch den deutschen Unternehmen zu schaffen. Einige kehren von sich aus dem Weltmarkt den Rücken. Andere sollen mit sanftem Druck oder Vergünstigungen dazu gebracht werden, besonders wichtige Produkte wieder in Deutschland herzustellen. Die Globalisierung stockt, die geopolitische Blockbildung schreitet voran - und dem "Exportweltmeister Deutschland" stehen enorme Umbrüche bevor.

Sonntag Dienstag